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MIMI®-Flapless - minimal-invasive Methodik der Implantation

Die MIMI®-Flapless-Methode basiert auf der modernen, knochenphysiologischen Erkenntnis, dass Knochen durchaus Kompression akzeptiert, ja sogar „Knochentraining” benötigt – dies haben andere orthopädisch-chirurgischen-Fachbereiche schon vor Jahren erkannt.
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Mini-Implantate sind keine MIMI®-Implantate

Während MIMI®-Flapless eine Operationsmethodik mit einem festgelegtem Insertionsprotokoll („Schlüssel-Loch-Chirurgie ohne Mukoperiostlappen-Bildung sowohl in der chirurgischen als auch in der prothetischen Phase”), bezieht sich der Begriff „Mini-Implantat“ (MDI) auf den Durchmesser der Implantate!

Allgemein werden Implantate als „Mini-Implantate“ bezeichnet, wenn ihr Durchmesser zwischen 1,6 mm und 2,5 mm beträgt.

Titan Grad 5

Wegen des geringen Durchmessers müssen Mini-Implantate aus dem stabileren Titan Grad 5 hergestellt werden. Während Titan Grad 1 bis 4 Rein-Titan in verschiedenen Reinheits-Graden bezeichnet, ist Titan Grad 5 eine Legierung mit Anteilen von ca. 6 % Aluminium und ca. 4 % Vanadium. Dadurch ist es wesentlich stabiler – aber immunologisch nicht ganz so unbedenklich wie Implantate aus Titan Grad 4.

Bone Implant Contact

Ein weiterer Nachteil von Mini-Implantaten ist die reduzierte Implantatkörper-Oberfläche (BIC – Bone Implant Contact), dadurch können Mini-Implantate nicht so hoch belastet werden, wie Implantate mit einem größeren Durchmesser. Dieser Nachteil kann durch längere Implantate oder eine größere Anzahl von Implantaten ausgeglichen werden.

Anwendungsgebiet von Mini-Implantaten

Mini-Implantate (MDI) können zur Versorgung bei schmalen Kieferquerschnittformen eingesetzt werden, für die bei der Verwendung von Implantaten mit Normaldurchmesser ein Knochenaufbau zur Verbreiterung notwendig wäre. Klassische Indikation für Mini-Implantate sind:

  • zahnlose Kiefer mit unzureichendem Prothesenhalt
  • kleine Zahnlücken mit begrenztem Platzangebot
  • Pfeilervermehrung in Kieferabschnitten mit fehlenden natürlichen Zähnen

Vorteil von Mini-Implantaten

Mini-Implantate können fast immer minimal-invasiv, d. h. ohne Aufklappung des Zahnfleisches und Bildung von Mukoperiostlappen, ohne Schnitte, Nähte und Blutungen in den Kiefer eingesetzt werden. Wegen des geringen Durchmessers können sie bei schmalen Kieferkämmen oft ohne Knochenaufbau (Augmentation) eingesetzt werden.