Smart Grinder macht andere Knochenersatz-Materialien überflüssig

Der Smart Grinder verwandelt extrahierte Zähne in wertvolles, autologes Knochenersatz-Material – zu einem unschlagbaren Preis! mehr Infos...

MIMI®-Flapless - minimal-invasive Methodik der Implantation

Die MIMI®-Flapless-Methode basiert auf der modernen, knochenphysiologischen Erkenntnis, dass Knochen durchaus Kompression akzeptiert, ja sogar „Knochentraining” benötigt – dies haben andere orthopädisch-chirurgischen-Fachbereiche schon vor Jahren erkannt.
mehr Infos...

Sofortimplantate

Das Einsetzen eines Implantats im Anschluss an die Entfernung des natürlichen Zahns bezeichnet man als Sofortimplantation. Allerdings sind Sofortimplantationen nur dann möglich, wenn die vorhandene Kieferknochensubstanz ausreichend ist, um eine sichere und stabile Verankerung des Implantats zu gewährleisten. Außerdem muss eine akute Entzündung ausgeschlossen sein.

Aufgrund ihrer optimierten Form und Oberfläche haben sich Sofortimplantate in den letzten Jahren immer mehr etablieren können. Sie stellen die für den Patienten bequemste Lösung dar, da hierbei nur ein operativer Eingriff notwendig ist. Je nach Patientenwunsch kann die Sofortimplantation sowohl in Vollnarkose als auch ebenso schmerzfrei in örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

Sofortimplantate dienen als Basis für den Ersatz einzelner Zähne oder als Anker für Brücken, festsitzende oder herausnehmbare Prothesen. Durch den Einsatz von Sofortimplantaten kann auf eine Interimsprothese, die keinen optimalen Halt hat und dadurch nicht immer komfortabel ist, verzichtet werden.

Indikationen für Sofortimplantate können neben dem Fehlen eines Zahns oder mehrerer Zähne auch das Fehlen der hinteren Backenzähne, eine sogenannte Freiendsituation, oder ein komplett zahnloser Kiefer sein, der einen Totalersatz in Form einer Vollprothese erforderlich macht.

Der Einsatz von Sofortimplantaten bedeutet für den Patienten deutlich weniger Belastung, da die Zahnentfernung, die Implantation und die Implantaterstversorgung in einem Eingriff vorgenommen werden. Ein weiterer großer Vorteil von Sofortimplantationen liegt in der verkürzten Behandlungsdauer, da die mehrmonatige Ausheilzeit der Wunde nach der Zahnentfernung entfällt.

Das Einsetzen von Sofortimplantaten

Sofortimplantationen sind nur möglich, wenn keine akute Entzündung vorliegt und ausreichend Knochenmaterial vorhanden ist. Bei der Anwendung von Sofortimplantaten wird mit einem rotierenden Verdichter anstelle eines Bohrers ein kleines Implantatbett im Kiefer erzeugt. Hierbei wird der verdrängte Knochen in die umliegende Umgebung gedrückt, ohne dass wertvolle Knochensubstanz herausgebohrt werden muss. Dadurch ist ein stabilerer Halt des Implantats gewährleistet und meist auch eine sofortige Belastung möglich.

Das Sofortimplantat ist so konstruiert, dass es den Knochen durch das Einsetzen weiter verdichtet und somit eine optimale Stabilität erhält. In der Regel ist das Implantat bereits nach 6 Wochen fest im Kieferknochen verwachsen.

Das Setzen von Sofortimplantaten im direkten Anschluss an die Zahnextrahierung verhindert einen weiteren Knochenverlust und bewahrt gleichzeitig das an den Knochen angrenzende Weichgewebe. Auf diese Weise entsteht ein intaktes Zahnfach, das die sofortige Aufnahme des Implantats ermöglicht.

Das Einsetzen von Sofortimplantaten wird in einer Sitzung durchgeführt und spart somit nicht nur Zeit, sondern auch kostspieligen Zahnersatz!

Voraussetzungen für Sofortimplantate

Der zu entfernende Zahn und seine Umgebung dürfen nicht akut entzündet sein, da eine Entzündung zum späteren Verlust des Sofortimplantats führen kann. Außerdem muss genug Knochenmaterial vorhanden sein, um einen stabilen Halt des Implantats zu gewährleisten.

Der Patient sollte verantwortungsbewusst sein und aktiv am Erhalt des Implantats mitarbeiten, da negative Einflussfaktoren aufgrund schlechter Lebensgewohnheiten die Verlustrate von Sofortimplantaten erheblich erhöhen können. Daher sollte eine regelmäßige gewissenhafte Mundhygiene durchgeführt und auf das Rauchen während des Zeitraums der Behandlung möglichst verzichtet werden.

Der Durchmesser des Sofortimplantats sollte kleiner als der des zu ersetzenden Zahns sein. Außerdem sollte der Abstand zu den Nachbarzähnen mindestens 1 bis 2 mm betragen. Dadurch wird eine optimale Primärstabilität erzielt und gleichzeitig zusätzlicher Spaltraum als Resorptionsschutz zu den Nachbarzähnen geschaffen.

Das Sofortimplantat muss weiter innen als der bisherige Zahn positioniert werden, um auch hier einen Spaltraum auf der Außenseite als Resorptionsschutz zu schaffen.

Das Eindrehmoment von Sofortimplantaten sollte mindestens 30 bis 60 Ncm (Newtonzentimeter) betragen.

Verwendung des Shuttle Lifters bei Champions® (R)Evolution Implantaten